MeineKurzschrift – Teil 3: Grundschrift

MeineKurzschrift: Grundschrift

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Grundlagen

Die Grundschrift besteht aus den Zeichen der Konsonanten, der Vokale, sowie den Lauten von den Sonderzeichen. Alleine schon durch das Lernen der Grundschrift können alle Texte in MeineKurzschrift geschrieben werden. Somit ist innerhalb kurzer Zeit das Erlernen dieser Kurzschrift
gewährleistet.

Konsonanten

  • Alle Konsonanten werden von oben nach unten geschrieben (oben beginnen und unten enden).
  • Konsonanten, welche mit einem Bogen nach links enden.
    • Liste dieser Konsonanten: „h“, „m“ und „s“
    • Folgt nach einem solchen Konsonant ein Zeichen mit einer vollen Höhe, dann wird die Verbindung unten am Konsonant mit einer kleinen Fußschleife geschrieben.
  • Der Konsonant „f“ wird auch für das stimmlose „v“ benutzt (bspw. wird „Vater“ als „fater“ geschrieben).
  • Der Konsonant „w“ wird auch für das stimmhafte „v“ benutzt (bspw. wird „vital“ als „wital“ geschrieben).
  • Zwei gleiche Konsonanten, die aufeinander folgen, werden geschrieben, wenn diese getrennt gesprochen werden (siehe auch „Sprachsilbenfugen“ bei den Lauten weiter unten).
    • Bei „Motor-rad“ werden beispielsweise beide „r“ hintereinander geschrieben, da sie getrennt ausgesprochen werden.
  • Der Konsonant „z“ wird auch bei der Buchstabenkombination „tz“ benutzt.
MeineKurzschrift-Konsonanten
MeineKurzschrift: Grundschrift – Konsonanten

Vokale

  • Alle Vokale werden unter die Grundlinie geschrieben.
  • Aufbau der Zeichen:
    • Umlaute
      • Das „ä“ wird wie zwei dicht zusammenhängende „a+e“ geschrieben.
      • Das „ö“ wird wie zwei dicht zusammenhängende „o+e“ geschrieben.
      • Das „ü“ wird wie zwei dicht zusammenhängende „u+e“ geschrieben.
    • Diphthonge (Doppellaut aus zwei verschiedenen Vokalen innerhalb einer einzigen Silbe)
      • Ein „eu“ & „äu“ wird wie zwei dicht zusammenhängende „e+u“ geschrieben.
      • Ein „ei“ & „ai“ & „ey“ & „ay“ wird wie zwei dicht zusammenhängende „e+i“ geschrieben.
      • Ein „au“ bekommt ein eigenes Zeichen, kann aber auch wie zwei dicht zusammenhängende „a+u“ geschrieben werden.
      • Ein „ui“ kommt selten vor und wird wie zwei dicht zusammenhängende „u+i“ geschrieben.
    • Besonderheiten beim „i“:
      • Ein „i“ am Anfang eines Wortes: Hier reicht es aus, die zweite Hälfte des „i“ (der schräge Strich von unten nach oben) zu schreiben.
      • Ein „i“ am Ende eines Wortes: Hier reicht es aus, die erste Hälfte des „i“ (der schräge Strich von oben nach unten) zu schreiben.
  • Endet ein Zeichen, vor einem Vokal, in die linke Richtung (bspw. das „b“, „h“, „m“), so muss zwischen diesem Zeichen und dem Vokal ein kleiner waagrechter Strich geschrieben werden.
MeineKurzschrift-Vokale
MeineKurzschrift: Grundschrift – Vokale

Laute

  • Alle diese Laute werden, wie die Konsonanten, von oben nach unten geschrieben (oben beginnen und unten enden).
  • Laute, welche mit einem Bogen nach links enden.
    • Liste dieser Laute: „ch“ und „sch“
    • Folgt nach einem solchen Laut ein Zeichen mit einer vollen Höhe, dann wird die Verbindung unten am Laut mit einer kleinen Fußschleife geschrieben.
  • Diese Laute werden bei Sprachsilbenfugen nicht benutzt, da dies das Lesen erschweren würde.
    • Sprachsilbenfugen sind zwischen:
      • Wortzusammensetzungen (bspw. bei „Buch-titel“ wird kein „cht“ geschrieben, sondern ein „ch“ und ein „t“),
      • Vorsilbe und Wortstamm (bspw. bei „ein-deutig“ wird kein „nd“ geschrieben, sondern ein „n“ und ein „d“) und
      • Worstamm und Nachsilbe (bspw. bei „Fürsten-tum“ wird kein „nt“ geschrieben, sondern ein „n“ und ein „t“).
    • Bei „und“ dagegen wird der Laut „nd“ beispielsweise benutzt.
MeineKurzschrift: Laute
MeineKurzschrift: Grundschrift – Laute

Vorlage

Damit mit dem Üben gleich begonnen werden kann, hier eine leere Schreibvorlage zum ausdrucken: PDF-Vorlage

Beispiele der Grundschrift

Im nachfolgenden Beispiel befindet sich in der ersten Zeile unter der Kurzschrift die zeichengenaue Übersetzung. In der zweiten Spalte steht der zugehörige Langtext.

 
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